Kartenlegen – Wissenschaft oder Spaß

02.04.2010 | Kategorie: Kartenleger-News

Das Kartenlegen soll ab dem 7. Jahrhundert in China entstanden sein, als sich dort der Holztafeldruck entwickelte, mit dem auch Spielkarten in Mode kamen, die bald als Wahrsagekarten eingesetzt wurden. In Europa kam das Kartenlegen im 15. Jahrhundert auf, vermutlich durch Fahrendes Volk als Jahrmarktsattraktion, hatte aber keine gesellschaftliche Relevanz. Erst im 18. Jahrhundert, hauptsächlich durch französische Okkultisten wurde die Kartomantie populär, was bis heute anhält.

Das Kartenlegen ist ein Teilbereich der Wahrsagung. Der Kartenleger sieht sich in der Lage, mit Hilfe von speziellen Karten über Situationen, Personen und Zukunft etwas aussagen zu können, ohne faktisches Wissen zu benötigen. Dabei sind die Karten eine Art Hilfsmittel. Sie sind der Vermittler zwischen dem Fragenden und dem Kartenleger, sie helfen Chancen und Wege aufzuzeigen.

In den Jahrtausenden bis heute hat sich das Kartenlegen mit der gesellschaftlichen Entwicklung verändert und an die aktuellen Fragen, Sorgen und Nöte angepasst. Karten bilden einen Anker oder Ratgeber in den unterschiedlichsten Situationen. Zusätzlich sind sie nach neusten Erkenntnissen dazu in der Lage, unbewusstes in das Bewusstsein eines Menschen zu rufen, um daraus eine Schlussfolgerung ableiten zu können. Sich selbst besser verstehen lernen und mit diesem Verständnis zu arbeiten oder auf dieser Grundlage eine Entscheidung treffen zu können, ist das Ziel des Tarot oder des Kartenlegens.

Was ist Kartenlegen? Eine Wissenschaft, eine Erfindung der Neuzeit, eine Freizeitbeschäftigung oder etwas anderes? Es gibt Wahrnehmungen, Einbildung und Tatsache. Bewusstsein und Unterbewusstsein. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist und objektiv, wird man bei näherer Betrachtung feststellen, dass alles was genannt wurde irgendwie im Kartenlegen vorkommt. Es gibt nachweisbares und es gibt unerklärliches, was doch zutreffend ist. Man kann das Phänomen Kartenlegen eigentlich nur beurteilen, wenn man sich länger mit dieser Materie befasst hat.



 

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