Schamanismus
12.05.2010 | Kategorie: Kartenleger-NewsDer Schamanismus wurde im 18. Jahrhundert als Scharlatanerie verschrien. Mit den Schamanen und ihren Ursprüngen, ihrer Kultur beschäftigte man sich erst im 19. Jahrhundert.
In der Regel werden die Schamanen von älteren Schamanen ausgebildet, das umfasst nicht nur Rituale, die eine wesentliche Rolle spielen sondern auch die Pflanzen. und Tierkunde. Als zukünftiger Schamane geht man nicht auf die Schule, es ist keine normale Ausbildung, es ist eher eine Berufung und setzt spirituelle Fähigkeiten voraus.
Beim Schamanismus geht es um Magie, um Rituale oder Beschwörungen. Man versucht mit den Göttern oder der Geisterwelt Kontakt aufzunehmen. Der Schamane versucht durch Rituale selber in die Geisterwelt einzutreten und mit den Geistern zu kommunizieren. Mitunter werden hierbei aus Substanzen eingenommen, wodurch die Sinne vernebelt werden und eine Art Trancezustand entsteht. Verstärkt werden kann das durch Trommel, Gesänge oder auch Räucherwerk.
Allerdings gibt es viele Möglichkeiten den Schamanismus einzusetzen. Es können böse Geister abgewehrt werden, man kann Rat einholen oder Körper und Geist reinigen lassen. Neugeborene können begrüßt und Verstorbene mit Zeremonien verabschiedet werden.
Man kann den Schamanen fast gleichsetzen mit einem Priester. Der Schamane kann während der Zeremonie weiterhin mit anwesenden Personen kommunizieren und schafft somit eine Verbindung zwischen der Geisterwelt und der realen Welt. Er kann Kontakt zu verstorbenen ermöglichen und Einblicke in die Vergangenheit oder Zukunft gewähren. In einigen Kulturen gleicht der Schamane einem Medizinmann, er war in alten Religionen innerhalb eines Stammes für die Rituale zuständig und hoch angesehen.
